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Solarthermie-Kosten 2026: Was kostet eine Anlage wirklich?

Wir zeigen den konkreten Preisrahmen für Warmwasseranlagen und Kombianlagen, die Unterschiede bei Flach- und Röhrenkollektoren und berechnen die laufenden Kosten und die Amortisationszeit für typische Solarthermie-Anlagen.

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Das Wichtigste in Kürze

Aktualisiert am 17.08.2026

  • Solarthermie für Warmwasser kostet im Einfamilienhaus meist 4.000 bis 6.000 Euro. Mit Heizungsunterstützung liegen die Kosten ungefähr bei 8.000 bis 12.000 Euro, teils auch höher, je nach Speicher, Kollektorart und Montageaufwand.
  • Flachkollektoren kosten grob 250 bis 600 Euro pro m², Röhrenkollektoren etwa 350 bis 800 Euro pro m². 
  • Für Betrieb und Wartung sollten Sie sicherheitshalber im Schnitt 100 bis 200 Euro pro Jahr einplanen. 
  • Die Amortisationszeit hängt vor allem von Investitionskosten, Energiepreisen und Anlagengröße ab.

Artikel erstellt von
Sebastian Flaith
Schwäbisch Hall-Redaktion

Was kostet eine Solarthermie-Anlage?

Um die Kostenfrage zu klären, müssen Sie sich vorab entscheiden: Soll die Anlage nur Warmwasser liefern oder zusätzlich die Heizung unterstützen?

Nur Warmwasser: der günstigere Einstieg

Eine kleine Solarthermie-Anlage nur für Warmwasser ist der günstigste Einstieg. Sie deckt in erster Linie den Bedarf für Dusche, Bad und Küche. Bei einem Einfamilienhaus liegen die Gesamtkosten dafür größtenteils zwischen 4.000 und 6.000 Euro.

Zur Orientierung:

  • Anlage für 2 Personen: ab etwa 4.000 Euro
  • Anlage für 4 Personen: ab ca. 5.000 Euro inklusive Montage
  • Typische Kollektorfläche: etwa 4 bis 6 m²
  • Typische Speichergröße: rund 300 bis 400 Liter

Warmwasser und Heizungsunterstützung: die größere Lösung

Planen Sie eine größere Anlage, die zusätzlich die Heizung unterstützt? Dann benötigen Sie mehr Kollektorfläche und in der Regel einen größeren Speicher. Dadurch steigen die Solarthermie-Kosten mit Einbau meist auf 8.000 bis 12.000 Euro.

Zur Orientierung:

  • Gesamtkosten im Einfamilienhaus: oft 8.000 bis 12.000 Euro
  • Typische Kollektorfläche bei 4 Personen: etwa 8 bis 12 m², je nach Kollektortyp
  • Typische Speichergröße: meist 800 bis 1.000 Liter, in Einfamilienhäusern oft 750 bis 1.500 Liter

⚠️ Solarthermie ersetzt die Heizung in aller Regel nicht. Sie arbeitet als Ergänzung. Gerade in älteren Häusern übernimmt das Hauptheizsystem weiter einen großen Teil der Wärmeerzeugung.

 

Nutzung der  Solarthermieanlage ungefähre Kosten inklusive Einbau Für wen das passt
Zur Warmwasserbereitung 4.000 bis 6.000 € Haushalte, die erst einmal klein starten wollen.
Zur Heizungsunterstützung 8.000 bis 12.000 € Eigentümer, die spürbar Heizkosten senken wollen.
Für Wartung und Betrieb 100 bis 200 € pro Jahr  

Quelle: eigene Recherche

👉 Gerade für Modernisierer ist genau diese Trennung entscheidend. Warmwasseranlagen sind günstiger, sparen aber auch weniger ein. Kombianlagen kosten mehr, verringern aber gleichzeitg die laufenden Heizkosten.


Welche Technik treibt die Kosten?

Wenn der Einsatzzweck feststeht, kommt die Technik. Vor allem drei Bausteine bestimmen bei der Solarthermie den Preis:

  • Kollektortyp
  • Speicher und
  • Einbindung der Anlage.

Flach- oder Röhrenkollektor – was kostet was?

Bei Solarthermie kommen vor allem zwei Kollektortypen infrage: Flachkollektoren und Vakuum-Röhrenkollektoren. Röhrenkollektoren arbeiten effizienter und brauchen weniger Fläche, sind aber teurer. Flachkollektoren gelten als robuster und sind oft die wirtschaftlichere Wahl, wenn genug Dachfläche da ist.

Solarthermie Kosten: Röhrenkollkektoren auf Hausdach
In Sachen Effizienz liegt der Röhrenkollektor vor dem Flachkollektor. (Quelle: stock.adobe.com/reimax16)
  • Flachkollektor (günstiger, robust, braucht mehr Fläche): ca. 250 bis 600 Euro pro m² 
  • Röhrenkollektor (effizienter, teurer, braucht weniger Fläche) ca. 350 bis 800 Euro pro m² 

Was kostet Solarthermie mit Speicher?

Ein Speicher ist bei Solarthermie kein Zusatz, sondern ein zentraler Teil der Anlage. Für Warmwasseranlagen wird oft ein Volumen von 300 bis 400 Litern angesetzt, für Anlagen mit Heizungsunterstützung sind es eher 800 bis 1.000 Liter oder mehr. 

Grobe Richtwerte:

  • Trinkwasserspeicher 300 bis 400 Liter: etwa 1.000 bis 1.500 Euro
  • Kombispeicher 800 bis 1.000 Liter: etwa 2.000 bis 2.800 Euro

Was kostet die Montage?

Im Normalfall erhalten Sie das Solarthermie-Angebot inklusive der Montagekosten. Trotzdem: Der Aufwand steigt, wenn

  • ein Gerüst nötig ist
  • Leitungswege lang sind
  • der Speicher neu eingebunden werden muss,
  • die Dachfläche schwer zugänglich ist,
  • oder zusätzliche Arbeiten an Dach und Heizungsraum anfallen

Für Rohrleitungen, Pumpen und Armaturen müssen Sie über den Daumen mit 500 bis 750 Euro für die Materialkosten bei einer Warmwasseranlage einkalkulieren. 


Wie groß muss eine Solarthermie-Anlage sein?

Entscheidend für die Effektivität und Auslastung einer Anlage für Solarthermie sind die Fläche der Kollektoren und das Speichervolumen. Als Faustregel für die Dimensionierung der Kollektoren gilt:

Anwendung Flachkollektor Röhrenkollektor
nur Warmwasser 1,5 m2/Person 1 m2/Person
Warmwasser und Heizung 3 m2/Person 2 m2/Person

Die gewonnene Wärme muss möglichst lange vorgehalten werden. Dafür dient ein Speicher. Wie groß dieser Speicher sein sollte, ist eine Frage des Warmwasserverbrauchs. Der kann natürlich stark variieren, im Durchschnitt verbraucht ein Mensch rund 40 Liter warmes Wasser pro Tag. 

Für einen Vier-Personen-Haushalt ergibt sich grob:

  • Nur Warmwasser: etwa 6 m² Flachkollektoren oder 4 m² Röhrenkollektoren
  • Warmwasser + Heizung: etwa 12 m² Flachkollektoren oder 8 m² Röhrenkollektoren
  • Warmwasserspeicher: mind. 300 Liter
  • Pufferspeicher für Heizung plus Warmwasser: in Einfamilienhäusern oft 750 bis 1.500 Liter

Welche laufenden Kosten fallen an?

Die laufenden Kosten von Solarthermie sind ziemlich überschaubar.

Betriebskosten und Wartung

Für den Betriebsstrom der Pumpe und Solarregelung, kleinere Prüfungen und Wartung sollten Sie rund 100 bis 200 Euro pro Jahr ansetzen.

  • Strom für Pumpe und Solarregler: etwa 50 bis 100 Euro pro Jahr
  • Wartung: im Schnitt alle 3 bis 5 Jahre, Wartungskosten: circa 150 bis 300 Euro je Wartung
  • Gesamte laufende Kosten: im Durchschnitt etwa 100 bis 200 Euro pro Jahr

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👉 Die Technik gilt als langlebig. Im Schnitt können Sie mit einer Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren rechnen, wenn die Anlage regelmäßig geprüft wird.

Was passiert bei der Wartung?

Bei der Wartung schaut sich der Fachbetrieb in der Regel folgende Komponenten an:

  • die Trägerflüssigkeit samt Frostschutz
  • das Druckausdehnungsgefäß
  • Pumpe und Solarregler
  • sowie Druck und Dichtheit der Anlage.

Die Solarflüssigkeit muss je nach Zustand und System meist nach zehn bis 15 Jahren erneuert werden. Das kostet zusätzlich ungefähr 100 bis 200 Euro. Im Angebot des Fachbetriebs sollten diese Punkte sauber ausgewiesen sein.

Wann wird Solarthermie teurer als gedacht?

Unerwartete Kostentreiber sind nicht die Kollektoren selbst, sondern eher:

  • zusätzlicher Montageaufwand
  • ein größerer Speicher
  • schwierige Leitungswege
  • erweiterte Arbeiten am Dach
  • oder ungeplante Anpassungen im Heizungsraum.

Auch Verschattung, eine ungünstige Dachausrichtung oder zu wenig geeignete Dachfläche können die Wirtschaftlichkeit verschlechtern. Deshalb lohnt sich vor der Entscheidung immer ein genauer Blick aufs Haus – nicht nur aufs Angebot.


Wann amortisiert sich die Investition?

Wie schnell sich Solarthermie rechnet, hängt vor allem von drei Dingen ab: den Anlagenkosten, der Höhe der Einsparung und dem aktuellen Energiepreis. Je teurer Gas oder Öl werden, desto schneller kann die Rechnung aufgehen.

Als häufig genannte Faustregel gilt: Möglich sind rund 400 kWh Einsparung pro m² Kollektorfläche und Jahr. Bei einem angenommenen Gaspreis von 0,12 Euro pro kWh ergibt das 48 Euro Ersparnis pro m² und Jahr, bei 6 m² Kollektorfläche also rund 288 Euro pro Jahr.

Was heißt das in der Praxis? Zwei Beispiel-Szenarien

  • Szenario 1: Bestandshaus mit Gasheizung – Solarthermie als erste Modernisierungsmaßnahme

Ausgangslage: Einfamilienhaus, 4 Personen, funktionierende Gasheizung, Ziel ist zunächst günstigeres Warmwasser.

Annahme: Solarthermie nur für Warmwasser, rund 6 m² Flachkollektoren, 300-Liter-Speicher, Investition rund 5.000 Euro.

Brutto-Ersparnis/Jahr: ca. 288 Euro

Brutto-Amortisationszeit: ca. 17,4 Jahre

  • Szenario 2: Bestandshaus, Heizungstausch steht in den nächsten 5 Jahren an

Ausgangslage: Einfamilienhaus, 4 Personen, bestehende Heizung ist älter, mittelfristig soll das Gesamtsystem neu gedacht werden.

Annahme: Solarthermie für Warmwasser und Heizungsunterstützung, etwa 12 m² Flachkollektoren, großer Kombispeicher, Investition rund 8.000 Euro.

Brutto-Ersparnis/Jahr: ca. 576 Euro

Brutto-Amortisationszeit: ca. 13,9 Jahre

👉 Eine kleine Warmwasseranlage spart weniger ein und braucht deshalb oft länger, bis sie sich rechnet. Eine Kombianlage mit Heizungsunterstützung spart mehr Energie und kann wirtschaftlich attraktiver sein, kostet aber auch mehr in der Anschaffung.

Steigende CO2-Kosten auf fossile Energieträger erhöhen tendenziell den finanziellen Nutzen der Solarthermie, weil Gas und Öl dadurch teurer werden.


Lohnt sich Solarthermie für mich?

Solarthermie passt nicht zu jedem Haus. Sie kann aber sinnvoll sein, wenn ein paar Grundvoraussetzungen stimmen:

  • Das Dach ist möglichst gut ausgerichtet und nicht stark verschattet.
  • Es gibt genug Dachfläche – für Warmwasser meist ab etwa 4 bis 6 m², für Heizungsunterstützung entsprechend mehr.
  • Im Haus besteht ein regelmäßiger Warmwasserbedarf.
  • Die Anlage soll eine bestehende Heizung ergänzen, nicht ersetzen.
  • Sie wollen Energiekosten planbarer machen und fossile Brennstoffe zumindest teilweise ersetzen.

 

Wichtiger Hinweis zu den Kosten

Die auf unseren Seiten genannten Preise und Kosten sind – soweit nicht anders ausgewiesen – die aktuell verfügbaren, statistischen Mittelwerte von ausgeschriebenen und abgerechneten Projekten. Sie stammen von verschiedenen unabhängigen Quellen.

Die Preise dienen der Orientierung. Einzelne Maßnahmen können regional, saisonal und projektbezogen deutlich variieren.

Solarthermie-Kosten: Fragen und Antworten

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Bei einem typisches Einfamilienhaus liegen die Kosten für eine reine Warmwasseranlage meist bei 4.000 bis 6.000 Euro. Eine Anlage für Warmwasser plus Heizungsunterstützung bewegt sich zwischen 8.000 und 12.000 Euro

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Für Flachkollektoren werden meist 250 bis 600 Euro pro Quadratmeter angesetzt, für Röhrenkollektoren etwa 350 bis 800 Euro pro Quadratmeter.

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Als grober Richtwert gelten häufig 15 bis 20 Jahre. Die tatsächliche Amortisationszeit hängt von Investitionskosten, Verbrauch, Energiepreisen und Auslegung der Anlage ab.

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Ja, das ist grundsätzlich möglich. Gerade im Bestand wird Solarthermie oft an eine vorhandene Gas-, Öl- oder Pelletheizung angebunden. Entscheidend sind Dachfläche, Ausrichtung, Speicherlösung und der Zustand des Heizsystems.

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Eine Solarthermieanlage besteht im Wesentlichen aus drei Komponenten: den Sonnenkollektoren, einer Pumpe und dem Speicher.

Im ersten Schritt erwärmt die Sonne die Kollektoren auf dem Dach und die darin enthaltene Trägerflüssigkeit. Mit der Pumpe wird die erwärmte Flüssigkeit zum Speicher transportiert. Ein Wärmetauscher gibt die Wärme an das Wasser im Speicher ab. Das so erwärmte Wasser lässt sich dann im Haushalt oder für die Heizungsunterstützung nutzen.

Anschließend fließt die abgekühlte Trägerflüssigkeit wieder zurück in den Kollektor und der Kreislauf beginnt von vorn. Ein Prinzip, das aber nur an Sonnentagen funktioniert. Ist die Sonneneinstrahlung zu schwach, muss wie beschrieben ein alternatives Heizsystem die Wassererwärmung übernehmen.

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Diese Faktoren sollten Sie bei der Planung einer Anlage für Solarthermie berücksichtigen:

  • Sonnenintensität: Wie groß ist die durchschnittliche Sonneneinstrahlung in Ihrer Region?
  • Ausrichtung und Neigung der Dachflächen: Ideal ist eine Ausrichtung des Daches nach Süden bei einer Neigung von 45 Grad.
  • Umgebung: Die Kollektoren sollten nach Möglichkeit nicht von Bäumen oder höheren Häusern beschattet werden.
  • Energetischer Zustand des Hauses: Je besser die Wärmedämmung, desto höher ist der erreichbare Anteil von Sonnenwärme am Gesamtverbrauch.
     
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Diese Faktoren sollten Sie bei der Planung einer Solarthermie-Anlage berücksichtigen:

  • Sonnenintensität: Wie groß ist die durchschnittliche Sonneneinstrahlung in Ihrer Region?
  • Ausrichtung und Neigung der Dachflächen: Ideal ist eine Ausrichtung des Daches nach Süden bei einer Neigung von 45 Grad.
  • Umgebung: Die Kollektoren sollten nach Möglichkeit nicht von Bäumen oder höheren Häusern beschattet werden.
  • Energetischer Zustand des Hauses: Je besser die Wärmedämmung, desto höher ist der erreichbare Anteil von Sonnenwärme am Gesamtverbrauch.
     
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Ähnlich wie bei Photovoltaik geht es auch bei der Solarthermie um die Frage, wie viel der Sonnenenergie, die "gefördert" wird, sich in Wärme umwandeln lässt. Bei der Frage nach dem Wirkungsgrad unterscheidet man in der Regel zwischen dem Wirkungsgrad der Kollektoren und dem Wirkungsgrad der gesamten Anlage.

Wirkungsgrad der Solarthermie-Kollektoren 

50 Prozent des Sonnenertrages können Solarthermie-Kollektoren in Wärme umwandeln. Zum Vergleich: Photovoltaik-Module haben einen maximalen Wirkungsgrad von rund 22 Prozent. Allerdings ist Kollektor nicht gleich Kollektor, hier gibt es Qualitätsunterschiede. Wer wissen möchte, was sein Kollektor wirklich leistet, kann den Wirkungsgrad in der Solar-Keymark-Datenbank nachschlagen. Solar Keymark ist ein Qualitätslabel, über das vor allem Sonnenkollektoren zertifiziert werden. 

Wirkungsgrad der Solarthermie-Anlage

Während die Kollektoren also rund die Hälfte der Sonnenenergie umwandeln können, ist der Ertrag der gesamten Anlage leider geringer. Denn ausgerechnet im Winter, wenn am meisten Wärme gebraucht wird, scheint am wenigsten die Sonne. Umgekehrt gilt: Im Sommer produziert die Anlage trotz Speicher mehr Wärme als benötigt. Das hat zur Folge, dass der Wirkungsgrad einer Solarthermieanlage bei rund 50 bis 60 Prozent (nur Warmwasser) beziehungsweise 25 bis 30 Prozent (Warmwasser und Heizung) liegt. Oder anders gesagt: Nur maximal ein Drittel der Gesamtheizkosten lassen sich mit einer Solarthermie-Anlage einsparen.

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Je nach Art der Nutzung kommen bei einer Solarthermie-Anlage unterschiedliche Speicherarten zum Einsatz. Wer die Anlage nur zur Erwärmung des Warmwassers nutzt, kommt mit einem Trinkwasserspeicher aus. Soll nur die Heizung unterstützt werden, reicht ein sogenannter Pufferspeicher. Für die Kombination beider Anwendungsfälle gibt es einen Kombispeicher

Beim Kombispeicher wiederum gibt es drei unterschiedliche Systeme. Beim Tank-in-Tank-System sind getrennte Tanks in einem Gehäuse untergebracht, beim Durchlauferhitzer-System wird das Trinkwasser in einem geschlossenen Leitungskreislauf separat erhitzt. System Nummer drei kommt seltener zum Einsatz. Hier wird das Trinkwasser außerhalb des Gehäuses an einer Frischwasserstation erwärmt.

Welches Speichersystem auch zum Einsatz kommt, wichtig ist die Isolierung. Ob Speicher, Anschlüsse oder Rohrsystem, ohne eine ausreichende Dämmung geht zu viel Wärme verloren und macht das ganze System unrentabel.

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Luca Florit, Heimatexperte bei der Bausparkasse Schwäbisch Hall

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