Wohlige Wärme dank Fußbodenheizung

  • Vor- und Nachteile
  • Fußbodenheizung verlegen
  • Kosten und Finanzierung

Fußbodenheizungen werden immer beliebter – die gleichmäßige Wärmeverteilung ist nur einer von mehreren Vorteilen. Aber gibt es auch Nachteile? Und was muss man beachten, wenn man sein Zuhause mit einer Fußbodenheizung nachrüsten möchte? Hier erfahren Sie mehr über Planung, Installation und Wartung.


Vorteile einer Fußbodenheizung

Fußbodenheizungen sind sogenannte Flächenheizungen. Die Rohre oder Matten, die im Boden verlegt werden, geben meist über Warmwasser, seltener über Strom, Wärme ab. Eine Fußbodenheizung bringt gegenüber traditionellen Heizungssystemen, bei denen ein Heizkörper den Raum erwärmt, eine Reihe von Vorteilen mit sich:

  • Wohlgefühl: Eine Fußbodenheizung sorgt für eine flächige Wärmeverteilung. Da die kälteempfindlichen Füße direkt mit dem erwärmten Boden in Kontakt kommen, fühlen sich viele Menschen auch bei einer zwei Grad niedrigeren Raumtemperatur wohl.
  • Installation: Aufgrund der geringen Vorlauftemperatur sind Fußbodenheizungen sehr gut mit modernen Niedrigenergieheizsystemen kombinierbar.
  • Allergiefreundlich: Milben und Hausstaub stellen für Allergiker häufig ein großes Problem dar. Mit einer Fußbodenheizung reduzieren Sie im Vergleich zum klassischen Heizkörper die Luftzirkulation, da deutlich weniger Staub aufgewirbelt wird.
  • Energiesparend: Nicht zuletzt sparen Sie Energie und damit Geld: Während Radiatorheizungen eine Vorlauftemperatur von etwa 50 bis 60 Grad brauchen, reicht bei der Fußbodenheizung eine Temperatur von etwa 35 Grad. Etwa zehn Prozent der Betriebskosten lassen sich so einsparen.

Nachteile einer Fußbodenheizung

Neben den hier genannten Vorteilen kann eine Fußbodenheizung allerdings auch folgende Nachteile haben:

  • Reparaturen: Sollte es zu einer Leckage an den verlegten Rohren kommen, müssen Sie unter Umständen den Estrich vollständig wieder aufstemmen.
  • Vorlaufzeiten: Im Vergleich zum Radiator braucht die Fußbodenheizung länger, um einen Raum zu erwärmen. Sinnvoll ist hier smarte Haustechnik: Damit können Sie beispielsweise einstellen, dass die Heizung

Fußbodenheizung: Kosten im Überblick

Das Preisspektrum für Heizungssysteme ist sehr breit. Je nach verwendeter Technik können Sie mit Kosten zwischen 30 und 70 Euro pro Quadratmeter rechnen. Wollen Sie eine Fußbodenheizung nachrüsten und der alte Estrich muss hierfür entfernt werden, fallen zusätzlich 20 Euro pro Quadratmeter für diese Maßnahme an. Ein Vergleich der Fußbodenheizung mit einer Radiatorheizung zeigt: 

  • Die Einbaukosten einer Fußbodenheizung sind etwas höher als die einer Radiatorheizung. Allerdings muss für einen angemessenen Preisvergleich beachtet werden, dass die bei Einbau der Fußbodenheizung verlegte Wärme- und Trittschalldämmung als separater Posten bei einer Renovierung ebenfalls Kosten verursachen würde.
  • Die Betriebskosten einer Fußbodenheizung liegen niedriger als bei einer Radiatorheizung. Da die Wärme großflächig abgegeben wird, reicht eine Vorlauftemperatur des Wassers von 30 bis 35 Grad. Ein Radiator braucht eine deutlich höhere Temperatur und damit mehr Energie.

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Fußbodenheizung verlegen

Die Kosten hängen, wie oben erwähnt, auch von der verwendeten Technik ab. Folgende drei Techniken können bei einer Fußbodenheizung zum Einsatz kommen:

  • Bei nass verlegten Wasserrohren liegt auf dem Rohboden eine kombinierte Wärme- und Trittschalldämmung. Darauf werden die Wasserleitungen in parallelen Bahnen beziehungsweise Schleifen verlegt. Abgedeckt werden sie mit einer circa 45 Millimeter dicken geschütteten Estrichschicht. Hierauf wird dann der endgültige Bodenbelag aufgebracht.
  • Trocken verlegte Wasserrohre liegen auf einer Schaumplattenbettung und werden mit Trockenplatten und dann mit dem endgültigen Bodenbelag abgedeckt.
  • Elektrische Fußbodenheizungen bestehen aus Matten, in die wärmeproduzierende Leiterbahnen integriert sind. Auch sie liegen auf einer Dämmung direkt auf dem Rohboden. Aufgrund ihrer geringen Aufbaustärke sind sie besonders für nachträglichen Einbau geeignet, zumal bei der Installation wenig Schmutz entsteht und die Renovierungskosten überschaubar sind.

Auf allen drei Systemen können Sie unterschiedlichste Bodenbeläge platzieren. Bei Laminat und Teppich sollte allerdings besonders darauf geachtet werden, dass die entsprechende Technik der Fußbodenheizung mit dem Bodenbelag kompatibel ist.


Fußbodenheizung nachrüsten

Wenn Sie in Ihrer Immobilie eine Fußbodenheizung nachrüsten, kann sie direkt auf dem Estrich angebracht werden. Der Nachteil: Dadurch kann sich der Boden um bis zu 6 Zentimetern erhöhen. Außerdem stellen Türen und Schwellen Hindernisse dar. Alternativ können Sie für die Rohre Rillen in den Estrich fräsen, um die Erhöhung des Bodens zu vermeiden. Die Arbeiten werden dadurch aber entsprechend aufwendiger und teurer. In den meisten Fällen wird der Estrich ganz entfernt und wieder neu vom Rohfußboden aufgebaut.
 
Bei einem nachträglichen Einbau können Sie auch eine elektrische Fußbodenheizung in Erwägung ziehen. Sie kann ebenfalls im oder auf dem Estrich verlegt werden. Elektrische Fußbodenheizungen funktionieren mit Heizkabeln, die in Matten oder Folien eingearbeitet sind. Oft wird die elektrische Variante verwendet, um beispielsweise im Bad den Boden angenehm zu temperieren. Vorteil einer elektrischen Fußbodenheizung: Die Matten gibt es schon ab einer Dicke von wenigen Millimetern. Sie können zum Beispiel direkt unter einem (geeigneten) Laminat verlegt werden.


Ein weiterer Vorteil der Elektrofußbodenheizung ist die Tatsache, dass sie schneller reagiert als das Warmwassersystem. Außerdem ist der Einbau günstiger. Ein Nachteil sind jedoch die höheren Betriebskosten. Zwar können Sie die Heizmatten oder -folien großflächig verlegen und theoretisch den ganzen Raum damit heizen. Doch dadurch werden Ihre Stromkosten voraussichtlich deutlich ansteigen. Fachbetriebe empfehlen eine elektrische Fußbodenheizung daher nur in Häusern mit einer optimalenWärmedämmung oder als Zusatzheizung.


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