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Küche renovieren: 7 Ideen auf einen Streich

  • Alte Küche renovieren oder neu planen?
  • Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung
  • Typische Fehler vermeiden

Eigentümer, die ihr Haus oder ihre Altbauwohnung modernisieren, möchten meist im selben Zug auch die Küche renovieren. Ideen und Tipps dazu gibt es viele – einige davon haben wir für Sie zusammengestellt. Erfahren Sie, auf was Sie jeweils achten sollten.

1. Die alte Küche renovieren oder neu planen?

Wer eine Küche renovieren möchte, stellt dabei oft hohe Ansprüche an Funktionalität, Komfort, Ergonomie und Energieeffizienz. Sind Sie Hobbykoch und brauchen viel Platz für Ihr Profi-Equipment? Oder legen Sie eher Wert auf eine praktische, pflegeleichte Küche? Prüfen Sie zuallererst Ihren persönlichen Anspruch, bevor Sie die Küche modernisieren.

Geräte wie Backofen, Kühlschrank und Geschirrspüler entsprechen vielleicht nicht mehr Ihren Erwartungen oder den aktuellen Standards und sind zudem Energiefresser. Sind sämtliche Flächen und Geräte in die Jahre gekommen und schwer zu modernisieren, wird es notwendig, dass Sie eine neue Küche planen und die bestehende komplett auszutauschen. Schließlich bieten moderne Küchen auch mehr Raum für Geselligkeit und Barrierefreiheit.

Sind das Mobiliar und die Geräte hingegen noch nicht allzu veraltet, kann es auch ausreichen, die bestehende Küche nur in Teilen neu zu gestalten und einzelne Elemente auszutauschen. Dabei können bereits kleine Tricks viel bewirken und Ihrer Küche einen modernen Look verpassen.

Moderne, offene Küche in weiß und braun
Moderne Küchen zeichnen sich durch ein einheitliches Farbkonzept und klare Formen aus. (Quelle: 2Media by iStock)

2. Fronten, Arbeitsplatte & Co austauschen

Küche mit kleinen Maßnahmen renovieren
Bevor Sie mit Ihrem Partner die Küche renovieren, sollten Sie Maße und Abstände genau berechnen - zum Beispiel für den Kauf neuer Küchenkacheln. (Quelle: Kerkez iStock)

Steht bei Ihnen die Renovierung Ihrer Küche an, können Sie mit kleineren Veränderungen und Ideen bereits viel bewirken:

  • Erneuerung  der Fronten. Bei Einbauküchen mit genormten Maßen lassen sich alte Fronten oft problemlos gegen Neuteile austauschen. Passen neue Standard-Fronten nicht auf Geräte und Schränke, fertigen Fachbetriebe maßgerechte Teile an. 
  • Austausch von Arbeitsplatten. Ziehen Sie hierfür einen Fachbetrieb hinzu, bevor Sie diesen Teil der Küche renovieren. Denn je nach Montagetechnik der alten Platten kann es schwierig sein, sie von den Unterschränken zu lösen - wenn beispielsweise Silikonkleber benutzt worden ist.
  • Erneuerung der Beleuchtung. Eine moderne Beleuchtung kann den Gesamteindruck deutlich verbessern. Mit energiesparenden LED-Lampen setzen Sie helle und farbige Akzente. Lichtleisten unter den Hängeschränken spenden Licht für Arbeitsflächen. Auch die Innenbeleuchtung von Schränken setzt ein optisches Highlight. 
  • Neue Griffe. Eine der einfachsten kleinen Maßnahmen ist der Austausch der Griffe. Ob bunt, metallisch oder aus Holz: Die Auswahl ist hier groß.

3. Wände einreißen beim Küche renovieren

Natürlich gehört mitunter mehr dazu, als nur ein paar Fronten auszutauschen, falls Sie Ihre Küche modernisieren wollen. Oft entsprechen die Anordnung und Raumaufteilung nicht mehr den Vorstellungen einer zeitgemäßen Küche. Denn die Rolle der Küche innerhalb des Hauses hat sich stark verändert. Früher war sie ein reiner Arbeitsbereich, heute ist sie in vielen Haushalten kommunikativer Mittelpunkt.

Wenn Sie beim Renovieren die Anordnung Ihrer Küche komplett ändern wollen, müssen möglicherweise – soweit statisch möglich – einige Wände entfernt werden. Prüfen Sie nicht nur die Statik, sondern mithilfe eines Mess- oder Ortungsgeräts, ob Wasser- oder Stromleitungen durch die Wände verlaufen. Bei Metallrohren sollten Sie einen Fachmann hinzuziehen, der die Leitungen umlegt.

Denken Sie bei einer solchen weitreichenden Küchenrenovierung sowohl an die Ergonomie als auch die Barrierefreiheit – beides lebt von ausreichend großem Raum.

Vier Freunde beim gemeinsamen Kochen
Die Küche als kommunikativen Raum gestalten – Kochen mit Freunden braucht Platz. (Quelle: Izabela Habur)

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4. Küche renovieren und Idee vom Home Office realisieren

Home Office in der renovierten Küche
Die Küche zum Home Office renovieren: In einer offenen Küche behalten Sie beim Arbeiten den Überblick. (Quelle: monkeybusinessimages)

Die Küche ist häufig nicht nur kommunikativer Mittelpunkt, sie kann auch ein alternativer Arbeitsbereich sein. Auch Esstisch oder Tresen eignen sich zum Arbeiten, wenn Sie über kein eigenes Arbeitszimmer verfügen.

Denken Sie bei der Küchenrenovierung auch an ausreichend Anschlüsse für Steckdosen, so schaffen Sie zusätzliche Möglichkeiten zum Arbeiten. Schließlich kommen Laptop und Handy kaum den ganzen Tag ohne Strom aus. Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosen lösen das Problem, falls keine Steckdose in nächster Nähe ist. Tipp: Schaffen Sie in der Küche außerdem Platz für Ihre Büroutensilien. Unterlagen, Stifte und Laptop können in Schubläden oder Türsystemen bestens verstaut werden.

Wenn Sie einen Küchentresen haben, können Sie zwischendurch auch im Stehen arbeiten. So beugen Sie Rücken- oder Nackenschmerzen vor.


5. Idee für Küchenrenovierung: Arbeitsfläche erhöhen

Ergonomische Aspekte sind nicht nur wichtig, um Ihre Küche nach der Renovierung als Arbeitsbereich nutzen zu können. Auch beim Kochen sollten Sie an Ihren Rücken denken. Entscheidend für ein angenehmes Arbeiten ist die Höhe der Arbeitsflächen. Ständiges Bücken ist Gift für den Rücken. Als Anhaltspunkte für eine individuell angepasste Höhe wird bei einer Körpergröße von 1,75 Metern eine Höhe von 95 Zentimetern empfohlen. Für Hobbyköche ab einer Größe von 1,95 Meter sollten es mindestens 110 Zentimeter sein.

Sie möchten Ihre Küche nur renovieren und nicht komplett entfernen? Die vorhandene Arbeitsfläche lässt sich auf unterschiedliche Weise erhöhen:

  • Setzen Sie die gesamte Küchenzeile auf Stellfüße. Wichtig ist dabei, dass sie alle die exakt gleiche Höhe haben.
  • Auch durch eine höhere Arbeitsplatte, etwa aus Granit, lassen sich einige Zentimeter dazu gewinnen.
  • Alternativ können Sie ein gefliestes Podest vor der Küchenzeile am Boden bauen. Hier ist eine exakte Ausführung wichtig, ziehen Sie im Zweifel einen Fachbetrieb hinzu.

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Auch durch technologische Erneuerungen wird die Arbeit in der Küche entspannter. Viele Küchengeräte lassen sich inzwischen intelligent miteinander vernetzen – Stichwort „Smart Home“. Das gilt auch für das Herzstück jeder Küche: den Herd.


6. Der Herd als Herz der Küche

Offene Küche mit großzügiger Arbeitsfläche und moderner Abzugskonstruktion aus Stahl
Wird der Herd in eine Kochinsel integriert, müssen entsprechende Zuleitungen eingeplant werden – auch für die Dunstabzugshaube darüber. (Quelle: KatarzynaBialasiewicz)

Der Herd ist eines der Geräte, die bei einer Küchenrenovierung oft erneuert werden. Ob es ein freistehender Herd, eine Kochinsel oder ein Einbaugerät sein soll, ob Sie auf Ceran- oder Induktionsfeld setzen, haben Sie vielleicht schon entschieden. Es gibt auch Herde mit sogenannten Domino-Kochfeldern, einer Kombination aus Ceran und Induktion. Wählen Sie beim Kauf Geräte mit möglichst hohem EU-Energielabel. Die Palette reicht von A+++ (höchste Stufe) bis D. Durch den geringeren Energieverbrauch amortisieren sich die höheren Anschaffungskosten eines solchen Gerätes relativ schnell.

Die Senkung des Energieverbrauchs ist nur einer der vielen Vorteile, die intelligente Küchenlösungen bieten. Unter dem Oberbegriff Smart Cooking hat sich eine Technik etabliert, die nicht nur enorm sparsam arbeitet, sondern auch ein deutliches Plus an Bedienungskomfort bietet. Lassen Sie solche Aspekte und Ideen mit in den Renovierungsplan für Ihre Küche einfließen.


7. Küche erneuern und smart ausstatten

Im Grunde können Sie inzwischen in der Küche alle Küchengeräte in smarter Variante wählen:

  • Smarte Backöfen regeln die Temperatur beim Braten und Kochen eigenständig nach Garzustand des Gerichts. Sie sorgen so dafür, dass auch komplizierte Gerichte gelingen. Und sie erhöhen den Komfort – etwa durch Bedienung per App vom Sofa.
  • Smarte Herde kommunizieren auch mit anderen Küchengeräten, etwa dem Dunstabzug. Manche Dunstabzugs-Modelle sind sogar direkt ins Kochfeld integriert. Durch die Vernetzung mit dem Herd arbeiten sie immer nur so stark, wie es gerade notwendig ist.
  • Intelligente Geschirrspüler nutzen zum Beispiel die Abwärme des abgeschalteten Backofens, um die Erhitzung des Spülwassers zu unterstützen.
  • Smarte Kühlschränke sind mit einer Kamera im Innern ausgestattet. So können Sie per App im Supermarkt sehen, ob Sie noch Eier oder Milch vorrätig haben. Manche Modelle benachrichtigen sogar den Besitzer, falls die Kühlschranktür offensteht.
Männliche Hände bedienen ein Smartphone
In der smarten Küche lassen sich viele Geräte programmieren und per Smartphone steuern. (Quelle: Dominik Pabis)

Die Auswahl an smarten Lösungen wird immer größer und für die Bedienung per App oder Smart-Home-System müssen Sie kein Technikprofi sein. Einziges Manko: Smarte Küchengeräte haben immer noch ihren Preis. Ob Sie Ihre Küche renovieren und dabei die Idee von smarten Gerätschaften umsetzen, hängt somit auch von Ihrem eigenen Budget ab.


Tipp: Typische Fehler beim Renovieren der Küche vermeiden

Kalkulieren Sie genau, bevor Sie als Eigentümer die bestehende Küche renovieren, um gängige Fehler zu vermeiden, die die Maßnahmen unnötig verteuern.

Überlegen Sie, wie die Küche geschnitten sein soll und welcher Stil zu Ihnen passt, wenn Sie die Küche planen. Aktuell sind Küchen in dunklen Tönen wie Schwarzbraun oder Grau und Naturmaterialien im Trend. Prüfen Sie außerdem, ob alle notwendigen Gas-, Strom- und Wasseranschlüsse für Ihre Umgestaltungswünsche vorhanden sind.

Planen Sie Ihre Küche zu renovieren und weitreichende Maßnahmen durchzuführen, eröffnen sich viele Möglichkeiten. Klären Sie für sich die wichtigsten Aspekte und prüfen Sie, welche Elemente Sie beibehalten und welche ausgetauscht werden:

  • Spüle, Arbeitsplatten und Schränke
  • Zahl der benötigten Schränke, Art der Schranktüren
  • Art des Herdes (eingebaut oder freistehend in einer Kochinsel, mit Ceran-, Gas-oder Induktionskochfeld, Backofen integriert oder separat)?
  • benötigte Elektrogeräte
3D-Modell moderne Küche
Aus der riesigen Vielfalt von Modulen und Ausstattungsvarianten lassen sich sehr individuelle Küchen zusammenstellen. (Quelle: Schwäbisch Hall)
  • Wasser-, Strom- und gegebenenfalls Gasversorgung

Ist diese Liste abgearbeitet, haben Sie einen guten ersten Überblick. Nützlich kann bei der Vorbereitung auch ein Online-Planer aus dem Internet sein. Damit können Sie maßstabsgetreu und virtuell Ihre Küche planen. Eine gute Vorbereitung hilft Ihnen dabei, Ihre Küche so zu renovieren, dass Sie lange Freude an ihr haben – und am Ende nicht Ihr Budget sprengen.


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