Holzterrasse selber bauen

Eine Holzterrasse ist wie ein erweitertes Wohnzimmer – mit einem warmen, pflegeleichten Bodenbelag. Geschickte Heimwerker können solch eine Terrasse leicht selbst bauen.


Eine Holzterrasse selber bauen – Schritt für Schritt

Im Sommer möchten Hausbesitzer gern die Grenze zwischen drinnen und draußen aufheben. Das Wohnen soll sich beischönem Wetter so oft als möglich unter freiem Himmel abspielen, vom Frühstück bis zum Abendessen, von der Gartenparty bis zum gemütlichen Cocktail in der späten Dämmerung.

Holzterrassen stehen bei Hausbesitzern hoch im Kurs, und das hat gute Gründe: Der Belag aus Holz ist warm und angenehm unter dem Fuß. Das Naturmaterial sieht an jedem Haus sehr gut aus, ist optisch variabel und relativ preiswert. Einziger Nachteil: Die Lebensdauer ist kürzer als die einer Terrasse aus Stein. Welches Holz man verwendet, spielt dabei keine entscheidende Rolle. Harthölzer, die sehr teuer sind, halten nicht viel länger als heimische Nadelhölzer.

Und der Gedanke, die Holzterrasse selber zu bauen, liegt nah: Man braucht nur etwas praktischen Grundverstand, aber keine besonderen Werkzeuge. Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung kann auch ein weniger erfahrener Heimwerker die Aufgabe meistern, seine Holzterrasse selber zu bauen.

 

1.Schritt:

Die in die Hauswand gedübelten Winkelverbinder müssen nach der Dicke der Balken gewählt werden.

 

2.Schritt:

Als Punktfundamente werden Betonröhren 80 cm tief in den Boden eingegraben und mit Beton gefüllt.

 

3.Schritt: 

Rollkies unter der Terasse unterdrückt Unkraut und lässt das Regenwasser gut ablaufen.

 

4.Schritt: 

Die Balken werden in kurzen Abständen als Auflage für die Trittbretter miteinander verschraubt.

 

5.Schritt:

Aus Balken- und Brettresten wird eine bequeme kleine Treppe in den Garten gebaut.


Konstruktive Holzschutz ist sehr wichtig

Wird eine Holzterrasse selber gebaut, werden gern Balken und Bretter aus Fichten- oder Kiefernholz verwendet. Sie sind relativ preiswert und haben den Vorteil, dass man sie leicht verarbeiten kann. Beschädigte Teile können später gegebenenfalls schnell ersetzt werden. Das Holz für die Terrasse sollte imprägniert werden, schließlich ist es jahrein, jahraus der Witterung ausgesetzt. Die Balken sollten bereits tiefdruckimprägniert sein, die Bretter kann man ölen oder mit Bootslack bestreichen.

Viel wichtiger aber ist der konstruktive Holzschutz. Das heißt, dass das Holz nirgends mit dem Erdboden in Berührung kommt und von allen Seiten gut belüftet ist, damit es schnell trocknet. Denn Feuchtigkeit ist das Einzige, was dem Holz wirklich schadet, und das schnell. Balken, die trocken liegen, halten zehn Jahre und länger.Eine stabile und luftige Unterkonstruktion ist relativ einfach zu bauen. Sie liegt auf Punktfundamenten, auf denen die tragenden Balken aufgebracht werden.

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Selbstbau einer Holzterrasse: Sicherheitsaspekte beachten

Am einfachsten ist es, schmale Betonrohre in den Boden zu versenken und sie dann mit Beton aufzufüllen.Rechnen Sie vorher die Abstände der Fundamente aus. Je größer diese Abstände sind, desto dicker müssen die tragenden Holzbalken sein. Und bedenken Sie bei der Berechnung der Höhe der Fundamente auch, dass auf ihnen zunächst Längsbalken liegen und darauf die Querbalken, auf welche die Terrassenbretter verschraubt werden. Achten Sie darauf, dass die Enden der Bretter immer auf einem Balken liegen. Verwenden Sie beim Anschrauben der Bodenbretter verzinkte Schrauben - sie rosten nicht. Ein Tipp: Es gibt in Baumärkten und im Fachhandel Terrassenbretter, in die Längsrillen eingefräst sind. Sie sorgen für mehr Rutschfestigkeit.

Bauen Sie Ihre Holzterrasse auf der Ebene des Erdgeschosses, sollte man frei und ohne Stufen aus dem Raum hinaustreten können. Direkt hinter der Terrassentür sind sie immer unfallträchtig. In den Garten gelangt man dann über einige Stufen aus Holz. Ein stabiles Geländer an der Hauswand gibt Sicherheit. 

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