Hausautomation zum Nachrüsten

Hausautomation ist längst keine Zukunftsmusik mehr. Die Fortschritte der Elektronik haben uns nicht nur mobiler gemacht, sie gestalten auch unsere eigenen vier Wände komfortabler, sicherer und altersgerechter.


Zeitsteuerung, Sensoren, Fernbedienung

Elektrische Antriebe und elektronische Steuerungen nehmen den Bewohnern viele Arbeiten ab, die sie früher von Hand durchführen mussten. Vor allem aber denken die cleveren Helfer der Hausautomation mit und können sich selbst steuern, überwachen und regeln.

Rollläden, Markisen und sogar Dachfenster öffnen und schließen per Funkfernbedienung oder Zeitsteuerung. Sie lassen sich auch mit Wettersensoren steuern. So erfolgt das Öffnen und Schließen automatisch je nach Wetterlage oder Helligkeit. Das ist nicht nur bequem, sondern die Hausautomation hilft auch beim Energiesparen. Durch eine gezielte Sonnenschutz-Steuerung und Lüftung lassen sich überhitzte Räume vermeiden. So kann die Klimaanlage Pause machen.

Das lästige Aus- und Einsteigen bei der Einfahrt aufs Grundstück oder in die Garage kann man sich dank funkgesteuerter Torantriebe ebenfalls sparen. Die Tore öffnen per Knopfdruck. Spezielle Autostopp-Funktionen sorgen dafür, dass das Tor beim Schließen sofort anhält, wenn ein Gegenstand seine Bewegung blockiert. Besonders nachts und an feuchtkalten Wintertagen ist es angenehm, trockenen Fußes bis zur Haustür oder bis in die Garage zu gelangen.


Ein Plus an Sicherheit in den eigenen vier Wänden

Neben immer besserer Schließ- und Alarmanlagentechnik tragen auch innovative Systeme der Hausautomation wie zum Beispiel Fingerabdruck-Scanner dazu bei, dass nur berechtigte Personen Zutritt zu den eigenen vier Wänden haben. Zugleich verhindert der Fingerabdruck als Ausweis, dass man wegen eines vergessenen Haustürschlüssels vor verschlossener Tür steht. Daneben sind auch elektronische Schließtechnik-Lösungen auf dem Markt.

Die Außenbeleuchtung über Bewegungssensoren zu steuern, ist bereits seit Jahren üblich. So haben Einbrecher kaum eine Chance, sich unbemerkt zu nähern, und beim Heimkommen tappt man nicht im Dunkeln. Im Haus selbst erhöht die Hausautomation mit Sensoren ebenfalls die Sicherheit. Denn Stolperfallen in dunklen Ecken oder an steilen Treppen werden automatisch erhellt, wenn man sich nähert – gerade für ältere oder bewegungseingeschränkte Menschen spielt die Barrierefreiheit eine zentrale Rolle.

Über eine zentrale Steuereinheit lässt sich die Beleuchtung zusammen mit anderen Komponenten zudem so steuern, dass ein Haus bewohnt wirkt, auch wenn mal längere Zeit niemand zu Hause ist. Alarmsysteme geben zusätzliche Sicherheit. Anlagen, die auf geringe Luftdruckveränderungen reagieren, registrieren jedes unerwünschte Eindringen in die Räume, ohne dass sämtliche Fenster und Türen mit Sensoren ausgestattet werden müssen.

Das Haus passt auf – keine Chance für Einbrecher!


Auf den Punkt genau getimt

Einzelraumregelungen für die Heizkörper erlauben es, jeden Raum des Hauses zeitgesteuert nur dann zu erwärmen, wenn er genutzt wird – z.B. mittags, wenn die Kinder aus der Schule kommen, oder abends, wenn man vor dem Fernseher kuscheln möchte. Bis zu acht Heizungsregler lassen sich etwa in das System Evohome von Honeywell einbinden.

Die Programmierung erfolgt über ein einfach zu bedienendes Display, die Befehle werden per Funk übermittelt. Damit ist das System besonders einfach und ohne Kabelverbindungen installierbar. Laut Hersteller kann die Einsparung mit Hausautomation für den Heizenergieverbrauch bei bis zu 25 Prozent gegenüber der manuellen Heizungsregelung liegen.

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Herstellerübergreifende Flexibilität

Für die Installation von Komponenten zur Hausautomatisierung musste man früher entweder mit hohem Aufwand neue Kabel verlegen. Oder aber man musste auf Insellösungen einzelner Hersteller zurückgreifen, die untereinander nicht kompatibel waren. Das hat sich geändert, seitdem Standards wie io-homecontrol es möglich machen, Techniken und Produkte verschiedener Hersteller wie Somfy, Assa Abloy, Alulux, Hörmann oder Honeywell per Funk anzusteuern.

Die nachträgliche Installation weiterer Komponenten der Hausautomation ist so jederzeit mit geringem Aufwand möglich. Und über einfache Zusatzgeräte lässt sich die gesamte Technik der Hausautomation auch via Internet übers Smartphone oder den Tablet PC steuern, regeln und überwachen – egal, wo man gerade ist. Zusätzlich etablieren sich gerade Techniken zur Sprachsteuerung.


Hausautomationskomfort mit staatlicher Hilfe einbauen

Im Rahmen des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen“ lassen sich viele nützliche Helfer der Hausautomation über einen besonders zinsgünstigen Kredit finanzieren. Die Nutzung der Mittel ist nicht vom Alter des Antragstellers abhängig, kann also auch von Jüngeren jederzeit genutzt werden.

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