Kleine Bäder: Planungstipps und Beispiele

Kleines macht sich fein: Nie war es einfacher, Minibäder in Oasen zu verwandeln. Mit ein paar Tricks kommt das kleinste Bad optisch groß heraus.


Holz sorgt für wohnliches Flair

Helle Töne gelten hier als Patentrezept. Weiß bleibt nach wie vor die vorherrschende Farbe, aber auch trendiges Grau und alle sanften Naturtöne vergrößern optisch den Raum. Holz sorgt für wohnliches Flair, gleich ob als Partner der Sanitärkeramik, als Möbel, Badematte oder Accessoire. Mit dunklen Sorten wie Teak, Wengé oder Nussbaum lassen sich herrlich Akzente setzen. Sie sollten aber besser sparsam dosiert sein, begrenzen sie doch eher den Raum – im Gegensatz zu ihren hellen Artgenossen. Diese bringen natürliche Frische ins Bad. Kiefer, Eiche und Lärche wirken nachweisbar sogar antibakteriell. Alternativ zu Holz kann man im Bad auch Laminat verlegen.

Bei der Wahl der Fliesen für kleine Bäder eignen sich große Formate für Wand und Boden eher als die kleinen Standardgrößen. Da sie weniger Fugen erzeugen, lassen sie Flächen homogener erscheinen. Für mehr Wohnlichkeit wird lieber nicht deckenhoch verfliest. Fliesenfugen rufen eine Unruhe hervor, die drückend wirkt. Außerhalb der Nassbereiche leistet auch wasserabweisen­der, mineralischer Putz gute Dienste.


Tipps für das schmale Bad

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Neben der geringen Grundfläche kommt bei den meisten kleinen Bädern noch ein unglücklicher Schnitt erschwerend hinzu. Das typische Schlauchbad erhält neue optische Proportionen, wird die Wanne einfach quer ans Ende gestellt. Wandhohe Dekorationen, Faltstores, schmale Hochregale oder Handtuchhalter schirmen dann die Toilette ab. Auch das Abhängen der Decke wirkt beim schmalen Bad oft Wunder. Gleiches gilt für hohe Altbaudecken, die das Zimmer noch zusätzlich verkleinern. Ein imaginäres Oberlicht in der abgehängten Decke erreicht das Gegenteil.


Raffinierter Einsatz von Licht und Beleuchtung

Licht zählt ohnehin zu den wirkungsvollsten ­Vergrößerungstaktiken, am besten indirektes. Vouten heben die Decke gefühlt an. Nach oben gerichtete Strahler weiten den Raum. Neben gutem Allgemeinlicht inszenieren zusätzliche Leuchten wunderbar Waschbecken oder andere Details in kleinen Bädern.

Aber: Reflexionen durch Spiegel unbedingt vermeiden. Letztere können übri­gens im Minispa kaum groß genug ­dimensioniert sein, schummeln sie doch imaginären Platz hinzu. Elektrisch beheizbare Spiegelwände verhindern lästiges Beschlagen.


Boden- und Deckenflächen sollen frei bleiben

Für optische Weite in kleinen Bädern sollte möglichst viel Boden- und Deckenfläche frei bleiben. Wandhängende Toiletten und schwebende Badmöbel machen es möglich. Im Boden eingelassene Wannen oder schwellenlose Duschen verschwinden dank rahmenloser Glastrennwände visuell völlig im Raum. Bodengleiche Systeme sind zudem sicher und komfortabel, dazu noch leicht zu reinigen.

Gerade für Badwinzlinge bieten die Hersteller heute verstärkt Platzsparer. Sanitärkeramik kommt mit geringer Ausladung und kompakten Maßen daher. Kombiwannen ermöglichen Duschen und Baden zugleich. Aber auch asymmetrische Keramik oder Eckwannen nutzen jeden Zentimeter im Minibad optimal. Selbst vermeintliche Schikanen wie Nischen oder Dachschrägen lassen sich mit maßgefertigten Einbauten ins Positive umkehren. Cleveres Mobiliar bietet genügend Stauraum für Cremetiegel, Bürsten & Co. Denn nicht zuletzt bringt nur Ordnung Harmonie ins Bad.

 

Kleine Bäder: Gestaltungsidee Nr. 1

Entscheidend für den Gesamteindruck von kleinen Bädern sind die Wand- und Bodenflächen. Sehr romantisch und trotzdem modern wirken großformatige Wandfliesen mit stilisiertem Blumenmuster. Sie rahmen das Fenster ein und wirken dadurch wie ein Paneel. Im Duschbereich garantieren Fliesen in Streifenoptik Wellnessvergnügen.

Für den wohnlichen Eindruck des Badezimmers sorgt der wasserfeste Parkettboden. Er wird nach dem Verlegen mit einem speziellen Öl behandelt, sodass Wassertropfen dem Parkett nichts anhaben können (Haro). Der Einbau einer bodengleichen Duschtasse mit Glasabtrennung im XL-Format vermittelt zusätzlich Großzügigkeit. Durch einen Spiegeltrick und den Waschtisch im modernen Landhausstil ist die Fensterfront nicht nur ein Eyecatcher, sondern ermöglicht die Nutzung der Wandfläche unter dem Badezimmerfenster.

Der doppelseitige Spiegel ist mit Scharnieren an der Wand befestigt und kann wie ­eine Tür umgeklappt werden (MWE). Deckenlüster (Kare) oder auch ein Ethanol-Wandkamin, eigentlich für den Wohnbereich gedacht, dürfen ruhig mal fremdgehen: Sie geben dem Bad ein gemütliches Flair.


Kleine Bäder: Gestaltungsidee Nr. 2

Die Bedeutung der Wandgestaltung bei kleinen Bädern sieht man eindrucksvoll auch im zweiten Beispiel. Zwei Wände sind mit einem wasserfesten Paneel in Betonoptik verkleidet. Sie halten sogar Dauerduschen problemlos aus. Das kräftige Lila der gestrichenen Badwände (Sikkens) bildet einen schönen Gegensatz zum Beton.

Seine Großzügigkeit erhält dieses Bad durch den ebenfalls im Duschbereich verlegten grauen Fliesenboden. Er ist mit einem leichten Gefälle verlegt, so dass das Wasser im Duschbereich über die Ablaufrinne ablaufen kann.

Diese ungewöhnliche Duschabtrennung aus fest stehenden Glasflächen mit Schiebetür hat auch noch den schönen Nebeneffekt, dass das WC gleich mit hinter der Glasfront verschwindet. Extrem viel Stauraum bieten die beiden Waschtische mit Schubkästen und Schränke mit Hochglanzfronten. In Verbindung mit den offenen Holzregalen und durch die hängende Montage wirken sie im Badezimmer leicht und modern. Ansprechende Badwände lassen das Zimmer erstrahlen.


Finanzierung kleiner Bäder: Lassen Sie sich beraten

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